Samstag, 31. März 2012

Saatkartoffeln?

Früher haben wir als Kinder immer normale Kartoffeln von Mama aus der Kiste stiebitzt und im Erdreich versenkt - hat immer prima geklappt. Warum also Saat-Kartoffeln verwenden?

Trotz diverser Posts in Gartenforen, in denen ich nachgelesen habe will es mir nicht wirklich in den Kopf. Vermutlich Geldmacherei. Was meint ihr?

Ich werde für dieses Jahr verschiedene Sorten verwenden und zwar auch aus verschiedenen Quellen.

Die Sorten
  • Bamberger Hörnchen, aus dem Tauschgarten (siehe auch der Post hier)
  • Solara, einige gekeimte Kartoffeln vom regionalen Kartoffelbauern meines Vertrauens
  • Berolina (IPK Gatersleben / GBIS, mehr dazu schon in diesem Post)
  • Ida (IPK Gatersleben / GBIS)
  • Bintje (IPK Gatersleben / GBIS)
  • Früka (IPK Gatersleben / GBIS)
  • Otava (IPK Gatersleben / GBIS)
  • Alaska Frostless (IPK Gatersleben / GBIS)








Versuchsanordnung
Die Bamberger Hörnchen (noch ohne Foto - ich bekomme 8 Stück) sollen in den Kartoffel-Turm, den ich aus einer übrig gebliebenen Estrichmatte zusammengebunden habe. Zeitungspapier verhindert, dass die Erdmischung herausfällt.

Die Solara sowie alle anderen Sorten kommen in übereinander zu stapelnde 10-Liter Eimer (gibt es kostenlos an der Pommes-Schmiede, wenn man nett fragt. Sie sind zwar etwas klein, aber in die Höhe wachsend ähnlich dem hier vorgestellten Verfahren könnte das schon klappen.

Ich habe vor in den untersten Eimer seitlich kleine Löcher zu bohren, um überschüssiges Wasser ablaufen zu lassen. Bei allen weiteren Eimern werde ich ein großes Loch in den Boden schneiden (so dass nur ein Ring außen stehen bleibt. Mit dem Wachstum der Pflanzen kommt dann zunächst immer mehr Erde in den ersten Eimer bis etwa 5cm unter den Rand - dann stelle ich vorsichtig den nächsten Eimer auf und so weiter. Das ist der Plan.

Ich will natürlich fleißig Fotos schießen von der ganzen Aktion, die ich vielleicht am Osterwochenende über die Bühne bringen werde. Die werde ich natürlich auch hier zur Verfügung stellen.